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Bahia, Land der Sonne und der Lebensfreude, ist
der größte Bundesstaat im Nordwesten von Brasilien,
mit der Hauptstadt Salvador.
Die Landschaft ist geprägt durch lange Sandstrände,
historische Städte und Nationalparks. Viele Städte
gehören zum Weltkulturerbe.
Salvador da Bahia, die
ehemalige Hauptstadt von Brasilien, ist geprägt durch
sehr viele Kirchen. Das historische Zentrum (Pelourinho)
teilt sich in Ober- und Unterstadt, die durch einen Fahrstuhl
miteinander verbunden sind. Besonders vor und während
des Karnevals donnert Musik aus allen Ecken. An den vielen
Stadtstränden kann man sich von der vergangenen Nacht
erholen.
Parque Nacional da Chapada da Diamantina: Das
weite Hinterland von Bahia liegt fernab des städtischen
Trubels. Hier findet man in der Idylle des Nationalparks
Chapada Diamantina mit seinen weiten Grassavannen
und Tafelbergen Ruhe und Erholung. Der ca.400km von Salvador
entfernte Park ist von einer grandiosen Canyon-Landschaft
durchzogen. Höhlen, Wasserfälle, Flüsse laden
zum Wandern (420km Wanderwege) und Baden ein. Die Pflanzenvielfalt
rundet das Naturerlebnis ab. Ausgangspunkt für die
Erkundung des Parks ist das wunderschöne Kolonialstädtchen
Lençóis. Früher gab es hier viele Diamantenminen,
daher auch der Name des Parks: Chapada Diamantina (Tal der
Diamanten).
Porto Seguro ist der
bedeutendste Ort des kolonialen Brasilien. Hier gingen die
ersten portugiesischen Entdecker an Land. Heute ist Porto
Seguro ein Touristenort, mit schönen Sandstränden
(92km lang). In der auf einem Hügel gelegenen Altstadt
(Cidade Alta) hat man einen wunderschönen Blick auf
die Strände und den Atlantik. Auch südlich von
Porto Seguro kann man in den kleinen Städtchen Arraial
d´Ajuda, Trancoso und Caraiva mit ihren tropischen
Strandidyllen seinen Urlaub genießen.
Parque
Nacional de Monte Pascoal: Am 22.April 1500 entdeckten
die Portugiesen die neue Welt. Der Berg Monte Pascoal (Oster-
berg), der weithin sichtbar ist, war das erste Land, das
sie sichteten. Heute ist rund um den 536m hohen Monte Pascoal
ein National-park entstanden, der die ursprüngliche
Vegetation wiederspiegelt. Der Park bietet, in dem atlantischen
Regenwald, eine große Variation an Flora und Fauna.
Nur ein kleiner Teil des Nationalparks ist für Besucher
zugänglich. Ein Wanderweg führt auf den Monte
Pascoal, von dem man eine schöne Aussicht bis zur Küste
genießen kann.
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