Bevölkerung
12.541.675 (1996 geschätzt)
Gesamtfläche
567.295 km²


Bahia
, Land der Sonne und der Lebensfreude, ist der größte Bundesstaat im Nordwesten von Brasilien, mit der Hauptstadt Salvador. Die Landschaft ist geprägt durch lange Sandstrände, historische Städte und Nationalparks. Viele Städte gehören zum Weltkulturerbe.

Salvador da Bahia, die ehemalige Hauptstadt von Brasilien, ist geprägt durch sehr viele Kirchen. Das historische Zentrum (Pelourinho) teilt sich in Ober- und Unterstadt, die durch einen Fahrstuhl miteinander verbunden sind. Besonders vor und während des Karnevals donnert Musik aus allen Ecken. An den vielen Stadtstränden kann man sich von der vergangenen Nacht erholen.

Parque Nacional da Chapada da Diamantina:
Das weite Hinterland von Bahia liegt fernab des städtischen Trubels. Hier findet man in der Idylle des Nationalparks “Chapada Diamantina” mit seinen weiten Grassavannen und Tafelbergen Ruhe und Erholung. Der ca.400km von Salvador entfernte Park ist von einer grandiosen Canyon-Landschaft durchzogen. Höhlen, Wasserfälle, Flüsse laden zum Wandern (420km Wanderwege) und Baden ein. Die Pflanzenvielfalt rundet das Naturerlebnis ab. Ausgangspunkt für die Erkundung des Parks ist das wunderschöne Kolonialstädtchen Lençóis. Früher gab es hier viele Diamantenminen, daher auch der Name des Parks: Chapada Diamantina (Tal der Diamanten).

Porto Seguro ist der bedeutendste Ort des kolonialen Brasilien. Hier gingen die ersten portugiesischen Entdecker an Land. Heute ist Porto Seguro ein Touristenort, mit schönen Sandstränden (92km lang). In der auf einem Hügel gelegenen Altstadt (Cidade Alta) hat man einen wunderschönen Blick auf die Strände und den Atlantik. Auch südlich von Porto Seguro kann man in den kleinen Städtchen Arraial d´Ajuda, Trancoso und Caraiva mit ihren tropischen Strandidyllen seinen Urlaub genießen.

Parque Nacional de Monte Pascoal: Am 22.April 1500 entdeckten die Portugiesen die neue Welt. Der Berg Monte Pascoal (Oster- berg), der weithin sichtbar ist, war das erste Land, das sie sichteten. Heute ist rund um den 536m hohen Monte Pascoal ein National-park entstanden, der die ursprüngliche Vegetation wiederspiegelt. Der Park bietet, in dem atlantischen Regenwald, eine große Variation an Flora und Fauna. Nur ein kleiner Teil des Nationalparks ist für Besucher zugänglich. Ein Wanderweg führt auf den Monte Pascoal, von dem man eine schöne Aussicht bis zur Küste genießen kann.