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Der Bundesstaat Mato Grosso,
mit der Hauptstadt Cuiabá,
liegt im Südwesten von Brasilien und grenzt an Bolivien
und Paraguay.
Cuiabá (433.000
Einwohner), liegt im Mittelpunkt Südamerikas. 70 km
nördlich befindet sich der Nationalpark Chapada dos
Guimarães. Cuiabá ist auch der Ausgangspunkt
der Transpantaneira die in das Pantanal führt.
Parque
Nacional Chapada dos Guimarães:
Der Nationalpark erstreckt sich über ein Plateau auf
dem sich bizarre Felsformationen und Höhlen gebildet
haben. Zahlreiche Wasserfälle, Höhlenmalereien,
fossile Versteinerungen und wunderschöne Ausblicke
auf die Ebene rund um Cuiabá sind der Lohn für
die Fahrt auf den unbefestigten Straßen im Nationalpark.
Im Park befindet sich der geodätische Mittelpunkt Südamerikas.
Pantanal Mato-Grossense: Die im südwestlichen
Brasilien gelegene Schwemmlandebene, ist fast so groß
wie Deutschland und eines der letzten Naturparadiese der
Welt. Während des Hochwassers steht diese Region fast
völlig unter Wasser. In den trockenen Monaten geht
das Wasser in die natürlichen Flußläufe
zurück und bildet Lagunen und Seen.
Eine Schotterpiste, die Transpantaneira, führt über
viele, wackelige Bretterbrücken 150 km tief ins Herz
des Pantanals. Bei den unzähligen Tieren, die sich
im Überschwemmungsgebiet tummeln, gewinnt man den Eindruck
eines überdimensionalen natürlichen Zoos. Da die
Tierwelt dem Wasser folgt, findet man sie in großen
Mengen an den Ufern versammelt, z.B. Vögel, jacarés
(Alligatoren), onças-pintada (Jaguars), capivaras
(Wasserschweine), macacos (Affen), Anacondas, Piranhas usw.
Tierbeobachtungen kann man auf ausgiebigen Boots- und Jeeptouren,
sowie Wanderungen zu Fuß und mit dem Pferd unternehmen
und lassen das Pantanal zu einem Naturerlebnis werden.
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