Bevölkerung
9.003.804 (1996 geschätzt)
Gesamtfläche
199.709km²


Im Südwesten des Bundesstaates Paraná, mit der Hauptstadt Curitiba, liegt die Stadt Foz do Iguaçu im Dreiländereck Argentinien - Brasilien - Paraguay. Die Stadt ist Ausgangspunkt zu den Wasserfällen (Cataratas) des Iguaçu und zu dem größten Wasserkraftwerk der Welt (Usina Hidrelétrica de Itaipú). Der Stausee ist dreimal so groß wie der Bodensee.

Parque Nacional do Iguaçu: 20km von Foz do Iguaçu entfernt liegt der Nationalpark Iguaçu in dem sich, in Mitten eines Regenwaldes, die Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Die 275 Einzelfälle verteilen sich auf eine Länge von 4km und stürzen bis zu 82m in einen Canyon. Der Regenwald beheimatet eine große Anzahl verschiedener Pflanzen und Tiere. Auf Wanderpfaden, abseits der touristischen Aussichtspunkte läßt sich die Natur, rund um die Wasserfälle, am besten genießen. Da die Grenze zu Argentinien direkt durch die Fälle verläuft, besteht die Möglichkeit der Besichtigung von der argentinischen Seite.

Parque das Aves: Außerhalb des Nationlparks Iguaçu befindet sich ein sehr sehenswerter Vogelpark. Über 600 Vögel von 150 verschiedener Arten sind in teilweise sehr großen Gehegen, die begehbar sind, untergebracht. Es ist empfehlenswert einige Stunden im Park zu verbringen um die Vögel hautnah zu erleben.