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Spricht man von Rio de Janeiro,
denkt man zuerst an die Stadt
Rio de Janeiro
mit dem Zuckerhut (Pão de açúcar),
den Corcovado und die Copacabana. Darüber hinaus ist
Rio
de Janeiro die Hauptstadt
eines sehr schönen Bundesstaates. Vor allem die Küste
zwischen Rio und São Paulo ist wunderschön.
Die Küstenstraße schlängelt sich vorbei
an kleinen Buchten mit Stränden, kleinen Inseln, an
bewaldeten Bergen und Kolonialstädtchen. Vor allem
die kleine Ortschaft Parati ist sehr sehenswert.
Parati
ist ein, an der Küste gelegenes, koloniales Kleinod
mit autofreien Pflastergassen, das von der UNESCO unter
Denkmalschutz gestellt wurde. Früher endete hier ein
von den Portugiesen beschrittener Weg vom Landesinneren
(Minas Gerais) über das Küsten-gebirge zum Meer.
Der einst treibende Rhythmus des Verladehafens für
Zucker und Gold ist in ein getragenes Ambiente mit stimmungsvollen
Eckkneipen und kleinen Geschäften übergegangen.
Parati gehört zu den schönsten Kolonialstädten
in Brasilien.
Wenn die Flut kommt wird ein Teil der Gassen vom Meer überflutet.
In den Gassen spiegeln sich dann die Häuser im Wasser.
Dieses Phänomen hat viele Künstler inspiriert,
die sich in Parati niedergelassen haben.
Parque Nacional
de Itatiaia:
Der Nationalpark Itatiaia ist geprägt durch seine vielseitige
Flora und Fauna in der Bergwelt des Hinterlandes der Bundesstaaten
Rio de Janeiro und Minas Gerais. Hier kann man, vorbei an
vielen Wasserfällen, auf die über 2000m hohen
Berge wandern. Auf dem Weg begegnen einem viele Tiere z.B.
Vögel, Schmetterlinge, Faultiere, Affen usw. Sehr hohe
Bäume und Orchideen spiegeln vor allem die Flora wieder.
Natürliche Pools laden zur kurzen Rast und zum Baden
ein, bevor die Wanderung vorgesetzt wird.
Weitere Naturparks in Rio de Janeiro sind z.B. Parque
Nacional da Serra dos Órgãos
und das Gebiet um den Ort Visconde
de Mauá. Hier ist unter anderem
für den Aktivurlauber viel geboten z.B. Wandern, Klettern,
Rafting, Reiten.
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